PROJEKTE

Staatstheater Oldenburg - BALLETTCOMPAGNIE OLDENBURG 

Bereits bei der initialen Auseinandersetzung und Beschäftigung mit dem Thema Interaction stand für mich fest, dass ich zu den Inhalten unterschiedliche Zugangsoptionen konzipieren wollte. Gleichzeitig zum plastischen Arbeiten entstanden Texte, die die Assoziationen, Reflektionen und analytische Betrachtungen der Gesamtthematik subsummieren. Der Schaffungsprozess unterlag einer dynamischen, zunehmenden Differenziertheit, die sich aus einem wechselseitigen Synergismus zwischen der gestaltenden, konstruktiven Objektrealisierung und der theoretischen, substanziellen Abhandlung, Erörterung ergab. Es resultierte durch eine Präzisierung, Konkretisierung eine definitive Spezifität und Singularität.


Hierauf basierend war es nun mein Ziel, durch Interpretationen, Modifikationen und Transformationen weitere inhaltliche Perspektiven, Aspekte, Gewichtungen und Akzente zu ermöglichen und umzusetzen.


Es gelang mir, für dieses Projekt Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg sowie Gunnar Brandt-Sigurdsson, Komponist und Sänger, zu gewinnen. Die Zusammenarbeit mit diesen internationalen Künstlern war deshalb einzigartig, weil deren Verständnis, Auslegung, Erklärung und Deutung meiner Texte und Objekte in einer eigenen Ballettchoreografie sowie hierfür geschaffenen Musikkomposition zum Ausdruck kommt. Es folgten insgesamt im November und Dezember 2022 insgesamt elf Aufführungen der Ballettproduktion am Staatstheater Oldenburg mit einer begeisterten Resonanz. Eine Einladung zu zwei Gastspielen des Stücks in Istanbul im Frühjahr 2023 musste aufgrund der dortigen Erdbebenkatastrophe abgesagt werden.

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